Du bist was Du isst

Um unseren Körper im Gleichgewicht zu halten, müssen sich basische und wenige saure Lebensmittel die Waage halten. Es gibt Nahrungsmittel, die während des Verdauungsprozesses viel Säure im Organismus produzieren, und natürlich gibt es welche, die davon wenig bilden. Leider kann unser Körper den Überschuss an produzierten Säuren nicht so einfach wieder abbauen bzw. ausscheiden. Daher sollte es unser eigener Anspruch sein auf eine bewusste und gesunde Ernährung zu achten.

Für einen guten Säure-Basen-Haushalt – laut Ernährungsexperten –  besteht unsere Nahrung zu 80 % aus basischen und neutralen und nur 20 % aus sauren oder säuernden Lebensmitteln.

Schlankbox hat eine Übersicht zusammengestellt, welche Produkte man gerne und viel essen kann und welche man besser meidet.

Basenbildende Lebensmittel

Basenbildendes Obst

z. B. Ananas, Apfel, Aprikose, Avocado, Banane, Birne, Dattel (frisch), Erdbeere, Feige, Granatapfel, Grapefruit, Heidelbeere, Himbeere, Honigmelone, Johannisbeere (rot, weiss, schwarz), Kirsche (süß, sauer), Kiwi, Kokosnuss, Limette, Mandarine, Mango, Mirabelle, Nektarine, Olive, Orange, Papaya, Pfirsich, Pflaume, Preiselbeere, Stachelbeere, Rharbarber, Wassermelone, Weintraube (weiss, rot), Zitrone, Zwetschge, etc.

Basenbildende Getränke

z. B. Kräutertee, Smoothies (aus Früchten und Gemüse), stilles Wasser, Zitronenwasser (selbst hergestellt: täglich 1 halbe Zitrone auspressen auf 200ml Wasser)

Basenbildendes Gemüse und Pilze

z. B. Alge (Chlorella, Spirulina), Aubergine, Austernpilze, Blumenkohl, Bohne (grün), Brokkoli, Champignon, Chicoree, Chinakohl, Engerlinge, Erbse (frisch), Fenchel, Frühlingszwiebel, Grünkohl, Gurke, Karotte, Kartoffel, Kohlrabi, Kürbis, Lauch (Porree), Mangold, Morchel, Paprika, Pastinake, Petersilienwurzel, Pfifferling, Radieschen, Rettich (weiss, schwarz), Romanesco, Rote Beete, Rotkohl, Rübchen, Schalotte, Schwarzwurzel, Sellerie (Staude, Knolle), Shiitake, Spargel,  Steinpilz, Süßkartoffel, Tomate (roh), Trüffelpilz, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zwiebel, etc.

Basenbildende Nüsse und Ölsaaten

z. B. Erdmandeln, Erdmandelmus, Mandeln, Mandelmus, Sesammus

Basenbildende Kräuter und Gewürze

z. B. Bohnenkraut, Brunnenkresse, Dill, Fenchelsamen, Gartenkresse, Ingwer, Kardamon, Kerbel, Koriander, Kurkuma, Kümmel, Liebstöckel, Meerrettich, Melisse, Petersilie, Pfeffer (weiss, rot, schwarz, grün), Pfefferminze, Piment, Safran, Schnittlauch, Vanille, Zitronenmelisse, etc.

Basenbildende Salate, Sprossen und Keime

z. B. Amaranth (gekeimt), Borretsch, Brennessel, Buchweizen, Dinkel, Eisbergsalat, Feldsalat, Fenchelsamen, Kichererbsen, Kopfsalat, Koriandersamen, Kresse, Leinsamen, Linsen, Löwenzahn, Lollo-Rosso-Salat, Mungobohnen, Radiccho, Romanasalat, Rotklee, Rucola, Senfsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne, Spinat, etc.

Säurebildende Lebensmittel

Es gibt säurebildende Lebensmittel, welche nicht automatisch ungesund sind ( z. B. Nüsse – sie können säurebildend wirken, sind aber im Gegenzug gesund). Diese sogenannten guten Säurebildner sollte man mit basischer Nahrung kombinieren. Lebensmittel, die schlechte Säuren bilden, streicht man am Besten vom Essensplan.

Gute säurebildende Produkte

z. B. Walnüsse, Haselnüsse, Pekannüsse, Macadamianüsse, Leinsaat, Hanfsaat, Kürbiskerne, Kakaopulver in Rohkostqualität, Amaranth, Chiasamen, Hirse, Quinoa, Haferflocken, etc.

Säurebildende Lebensmittel und Getränke – diese sollte man meiden

tierische Produkte aller Art – Fleisch, Wurst, Eier, Fisch und Meeresfrüchte (aus konventioneller Landwirtschaft und Aquakultur)

sämtliche Milchprodukte (z. B. Käse, Joghurt, Quark …)

Brot und Brötchen, Kuchen, Gebäck, Nudeln, Fertigmüslis, etc. (hergestellt aus Auszugsmehl)

sämtliche Produkte die Zucker enthalten

sämtliche Fertigprodukte (z. B. Pizza)

Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke (z. B. Limonade, Cola, Softdrinks, …), Mineralwasser, Fruchtsäfte aus Konzentrat, Kaffee, Milch, etc.

Neutrale Lebensmittel

Butter, Ghee, Sahne (in Bioqualität)